1,7µm UHPLC Säulen

1,7µm Fortis UHPLC Säulen mit 380 m2 / Oberfläche für höhere Peakkapazität und bessere Reproduzierbarkeit für Arbeitsdrücke bis 18'000 PSI

1,7µm UHPLC Säulen

380 m2 / Oberfläche ergibt hoher Peakkapazität
Hochauflösende 1,7µm Teilchen mit enger Korngrössenverteilung.
Robust und Reproduzierbare UHPLC Säulen
Arbeitsdruckbereich bis 18'000 PSI
Volle Scale-up-Kapazität für analytische bis präparative HPLC.

Das die optimale Teilchengrösse bei 1-2µm wäre wusste man schon in den Siebzigerjahren. Damals war man noch nicht in der Lage solche Materialien mit einer engen Korngrössenverteilung herzustellen.
Die HPLC Systeme von damals waren für den Einsatz von kurzen Trennsäulen nicht geeignet. Die Druckbelastbarkeit der damaligen Systeme war zu gering, die Reproduzierbarkeit der Flussraten war ungenügend, die Volumina zwischen Injektionseinheit und Detektor waren zu gross.
Heute besitzen wir die Technologie, kleine Partikel reproduzierbar herzustellen. Die Qualität der HPLC Systeme hat sich in allen Belangen wesentlich verbessert, so dass kurze Säulen mit Teilchengrössen von 1,5 - 2µm nicht nur zwingend in UHPLC Systemen effizient eingesetzt werden können, sondern wie zahlreiche Anwendungen und Vergleiche zeigen, auch in normalen HPCLC Systemen im Druckbereich von 100-200 Bar.

Gemäss der Van Deemler Kurve können Säulen gefüllt mit kleinen Teilchen bei sehr hohen linearen Flussgeschwindigkeiten betrieben werden ohne dass die Trenneffizienz verloren geht. Zusätzlich werden mit 1,7µm Teilchen höhere Bodenzahlen erreicht, somit reicht eine wesentlich kürzere Säule von 50mm oder 30mm um die gleiche Trenneffizienz einer langen Säule mit grösseren Teilchen zu erreichen. Die Trennung auf der kurzen Säule ist wesentliche schneller, die Signale sind höher und schmaler. Kurze Säulen mit kleineren Teilchen von 1,7µm führen somit auch zu einer höheren Massenempfindlichkeit. Gemäss dem Gesetz von Darcy erhöht sich der Gegendruck eines gefüllten Rohres mit dem Quadrat des reziproken Teilchendurchmessers, während die Säulenlänge nur einen linearen Druckabfall bewirkt. Der Druckabfall einer Säule ist auch massgeblich von der Viskosität des Eluenten und dessen Temperatur abhängig.
Der Druckabfall kann durch eine Temperaturerhöhung (60-80°C.) stark reduziert werden.
Auch die Analysenzeit kann durch Temperaturerhöhung in den meisten Fällen reduziert werden.

Fortis HPLC und UHPLC Säulen sind auch in Korngrössen von 2,1µm, 3µm und 5µm und 10µm erhältlich, somit kann ein Methodentransfer oder Scale-Up bis zu präparativen Systemen garantiert werden, ohne Änderung des Retensionprofiles.